Kfz-Haftpflichtschaden

In Deutschland ist ein Kfz-Haftplichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben und damit ein fester Baustein jeder Autoversicherung.

Sie hat den Zweck, die Schadenersatzansprüche der anderen Parteien (Dritten) abzudecken, die diesen durch Ihr Farhrzeug bei einem Unfall entstanden sind.

Sie deckt also keine Schäden am eigenen Fahrzeug ab! – Für eigene Schäden kommt die Kaskoversicherung auf (sofern eine solche abgeschlossen wurde).

Bei einem Kfz-Haftpflichtschadenfall können sich Unterschiede zwischen den gesetzlich zustehenden Ansprüchen und den vertraglich zugesicherten Ansprüchen ergeben.

Bei einem Kfz-Haftpflichtschadenfall können sich Unterschiede zwischen den gesetzlich zustehenden Ansprüchen und den vertraglich zugesicherten Ansprüchen ergeben. Dabei ist der Geschädigte so zu stellen, als wäre der Schaden nicht eingetreten. 

Der Geschädigte kann anstelle der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes den Geldbetrag verlangen, der für das Wiederherstellen (z.B. die Instandsetzung des Fahrzeugs) erforderlich wäre.

Wichtig: Die Abwicklung erfolgt in diesem Fall nicht durch den Unfallverursacher.

Das Gesetz sieht vor, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers an die Stelle ihres Versicherungsnehmers tritt und den Schaden ersetzt.

Dabei werden alle Kosten die für das Wiederherstellen des ursprünglichen Zustandes erforderlich sind, dem Schaden angerechnet und dann ersetzt.

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Ein ganze Reihe von Ansprüchen kommen infrage, u.a.:

  • Sachschaden am Fahrzeug
  • Wertminderung
  • Nutzungsausfall
  • Kosten für einen Leihwagen
  • Abschleppkosten
  • Standgebühren
  • Schmerzensgeld
  • Verdienstausfall
  • Rechtsanwaltskosten
  • Gutachterkosten

Schadensteuerung

Der Geschädigte gibt bei der Regulierung eines Kfz-Haftpflichtschadens die Richtung vor, d.h. er kann die Schadensteuerung übernehmen. Daher ist es wichtig, seine Rechte und Pflichten genau zu kennen.

Schadenersatzrecht

Bei der Regulierung Kfz-Haftpflichtschaden wird Schadenersatzrecht angewandt. Daraus ergibt sich für Unfallgeschädigte in Deutschland eine sehr gute Absicherung verglichen mit anderen Ländern in der EU.

Schadengutachten

Im Schadenfall können Sie einen Sachverständigen beauftragen. Dies zählt zu Ihren Rechten. Ob ein Gutachten erforderlich ist, entscheiden Sie selbst. Das Gutachten ist Teil des Schadenausgleichs.

Gut zu wissen

dass das deutsche Schadenersatzrecht Sie im Schadenfall mit umfassenden Rechten ausstattet. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind Ihre Ansprüche geradezu üppig!

Ihre Ansprüche umfassen zum Beispiel:

  •  Abschleppkosten
  • Wertminderung
  • Mietwagenkosten
  • Finanzierungskosten
  • Nutzungsausfall

Und auch die Kosten für ein neutrales Sachverständigengutachten oder einen Anwalt, der Ihre Interessen vertritt, fallen darunter.

Zum Vergleich: Die Kosten für Sachverständige oder einen Rechtsanwalt müssen Geschädigte in vielen anderen Ländern selbst bezahlen.

Die regulierende Versicherung (des Unfallgegners) hat im Fall eines Kfz-Haftpflichtschadens deutlich weniger aktiven Gestaltungsspielraum. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Rechte kennen – sonst läuft es schnell umgekehrt!

Zusammengefasst könnte man sagen: Ein neutraler Schadengutachter ist der erste wichtige Schritt für eine selbstbestimmte Schadenabwicklung!

Warum? Ein neutrales Unfallgutachten bildet in der Schadenabwicklung ein gutes Fundament für eine optimale Regulierung.

Bei Kleinstschäden und unklarer Schuldfrage ist jedoch Vorsicht angebracht. Ein Kurzgutachten oder eine Reparaturkalkulation sind dann vielleicht die besser angebracht.

Ein Kostenvoranschlag kann im Einzelfall ebenfalls sinnvoll sein.

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